umati - universal machine tool interface

VDW/Chiron

Das als Initiative des VDW gestartete Projekt "umati" hat seit der Vorstellung auf der AMB 2018 deutlich an Beteiligung gewonnen. Mit Start der OPC UA Joint Working Group (JWG) im Februar 2019 arbeiten zur Zeit mehr als 60 Unternehmen weltweit an der weiteren Standardisierung der Schnittstelle für Werkzeugmaschinen. Die Resonanz der Kunden ist riesengroß und unterstreicht die Notwendigkeit dieser Arbeit.

In der JWG wurden die Ziele und Ausrichtung besprochen und vereinbart. Ebenfalls ist ein erster Entwurf der Spezifikation veröffentlicht worden. Aktuell arbeiten die beteiligen Firmen an den Details mit dem Ziel, möglichst schnell einen Release Candidate vorstellen zu können.

Auch die Zusammenarbeit und Abstimmung mit anderen Arbeitsgruppen kommt nicht zu kurz. Auf der 1st World Interoperability Conference im April wurde umati international vorgestellt und man hat sich mit relevanten Gruppen ausführlich ausgetauscht.

Gleichzeitig gibt es einen intensiven Austausch mit den Holzbearbeitungsmaschinen im VDMA, der Eumabois-Arbeitsgruppe. Anfragen zum Austausch mit weiteren Gruppen, wie den Präzisionswerkzeugen (PWZ), der Längenmesstechnik und der Lasertechnik im VDMA, werden ebenfalls weiterverfolgt.

Ein gemeinsamer Potenzialworkshop mit PWZ und der Längenmesstechnik hat am 17. Juni 2019 in Frankfurt am Main stattgefunden. umati hat den Status quo ebenfalls auf der Jahrestagung der AG Laser am 15. Mai 2019 vorgestellt.

Neben der Standardisierungsarbeit wird nun als nächster wichtiger Meilenstein ein Showcase auf der EMO Hannover angepeilt. Alle interessierten Maschinen- und Softwarehersteller können sich anbinden.

Die Botschaft ist denkbar einfach: 

 

umati verbindet Maschinen einfach, schnell und sicher

Den Beweis dafür werden der VDW, die bisher beteiligten Partner und hoffentlich noch viele weitere Aussteller auf der EMO Hannover antreten. Denn der EMO-Showcase soll für weltweite Aufmerksamkeit sorgen und zeigen, wie einfach sich dank umati und OPC UA ein einfacher Datenaustausch zwischen Maschinen und Softwaresystemen über unterschiedlichste Plattformen hinaus realisieren lässt.

Seit Anfang Juni stehen nun die Spezifikationen, die ein Aussteller erfüllen muss, um sich an den EMO-Showcase anzubinden. In aller Kürze heißt dies: seine Maschine muss in der Lage sein, Daten über einen gemäß dieser Spezifikation konfigurierten OPC-UA-Server an eine Datendrehscheibe zu senden. Von dort können die Daten abgeholt und von Softwareapplikationen und Mehrwertdiensten genutzt werden. Dabei wird größtmögliche Datenoffenheit gelebt, d.h. alle Daten können von allen Beteiligten frei genutzt werden.

Im Vordergrund stehen dabei die Firmen, die Maschinen oder Dienste anbieten und dies auf der EMO Hannover an ihren eigenen Ständen zeigen. Unterstützt werden sie durch ein zentrales Marketing durch den VDW, der auf einem eigenen umati-Messestand das Zusammenfließen der Daten live erlebbar macht und die Besucher durch Events, z.B. Meet the Experts, für umati begeistern und tiefergehend über umati informieren wird. In zentraler Lage (Halle 9, E24) befindet sich umati dabei in bester Nachbarschaft der IoT in Production-Community. Denn direkt gegenüber präsentiert die Industrie 4.0-Area Highlights aus dem IoT-Umfeld. Und nicht zuletzt sind in Halle 9 alle wichtigen Steuerungshersteller positioniert, die als zentrale Partner umati mittragen und voranbringen.

Die gute Nachricht zum Schluss: Jeder kann mitmachen, sofern er die technischen Voraussetzungen erfüllt und die organisatorischen Randbedingungen akzeptiert. Direkte Kosten fallen keine an. Unter dem Link umati@EMO – be part of it! erfahren Sie, was man dafür tun muss.

https://vdw.de/umati-emo

 

Kontakt:

Götz Görisch
Digitalisierung und Industrie 4.0
Tel. +49 69 756081-64
g.goerisch@vdw.de